Pressemitteilung
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- Hannover, 08. Juli 2008
Die Upright-Kernspintomographie ermöglicht eine präzisere Diagnostik als eine konventionelle Kernspintomographie vor einer Wirbelsäulenoperation und verbessert so die Operationsplanung.
Hannover, 08.Juli 2008 - Seit einem Jahr steht in einer Privatpraxis in Hannover ein sog. Upright-Kernspintomograph zur Verfügung. In diesem besonderen MRT (Magnetresonanztomographen = Kernspintomographen) können erstmals Patienten in aufrechter Position und in verschiedenen Körperhaltungen untersucht werden, dies im Gegensatz zu den konventionellen Kernspintomographen, die eine Untersuchung ausschließlich im Liegen erlauben.
„Besonders bei Patienten mit degenerativen Erkrankungen der Wirbelsäule bietet die Upright-Kernspintomographie entscheidende diagnostische Vorteile für uns,“ so Professor Dr. med. Wolfgang R. Lanksch vom International Neuroscience Institute (INI) in Hannover..
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„Bei älteren Patienten mit einer Spinalkanalstenose infolge degenerativer Veränderungen ist die Upright-Kernspintomographie die Methode der Wahl. Die Beschwerden der Patienten nehmen unter Belastung, also in aufrechter Haltung (Stehen oder Gehen) oder im Sitzen in Reklination, ihr größtes Ausmaß an. Genau in diesen Positionen kann nun untersucht werden und sowohl das tatsächliche Ausmaß als auch die Ursache für die positionsabhängig unterschiedliche Einengung dargestellt werden. So ist eine Operation exakt planbar.“
„Insbesondere bei multisegmentalen Einengungen bietet uns die Upright-Kernspintomographie entscheidende Vorteile,“ so Professor Lanksch. „Durch die Funktionsuntersuchung in unterschiedlichen Körperhaltungen kann präzise das Segment der maximalen Stenose bestimmt und außerdem entschieden werden ob nur diese oder mehrere Etagen entlastet werden müssen. Zudem werden Segmentinstabilitäten erkannt und fließen in die operative Indikationsstellung ein.“
„Patienten mit therapieresistenten typischen Bandscheibenbeschwerden, die im konventionellen MRT keinen überzeugenden morphologischen Befund haben, sollten im Upright-MRT kontrolliert werden, damit operationswürdige, nur unter Belastung erkennbare Bandscheibenvorfälle nicht übersehen werden.“
„Die Upright-Kernspintomographie ist somit für uns zu einem wichtigen diagnostischen Werkzeug geworden“, so Professor Lanksch.
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